16.01.2026

Wochenausblick: Spannungen, Konjunkturdaten und Quartalszahlen im Fokus der Märkte

Wochenausblick: Spannungen, Konjunkturdaten und Quartalszahlen im Fokus der Märkte

Wochenausblick: Spannungen, Konjunkturdaten und Quartalszahlen im Fokus der Märkte

Inhalt

Die Börsenwoche vom 19. bis 23. Januar 2026 steht ganz im Zeichen politischer Spannungen, wichtiger Inflations- und Wachstumsdaten sowie eines dichten Earnings-Kalenders im US-BlueChip- und Tech-Segment. Während der Montag wegen des US-Feiertags (Martin-Luther-King-Day) handelsseitig ruhiger verläuft, dürfte die Richtung der Woche vor allem durch neue Signale zur Fed-Unabhängigkeit, zur Lage der US-Konjunktur und durch große Unternehmenszahlen bestimmt werden.

Rückblick: Hohe Politik, weicher Arbeitsmarkt, starke Chips

In der abgelaufenen Woche haben sich die Belastungsfaktoren für die Märkte klar verschoben – weg von rein konjunkturellen Themen hin zu politischen Risiken und Notenbankvertrauen. Das USJustizministerium hat unter Präsident Trump eine strafrechtliche Untersuchung gegen Fed-Chef Jerome Powell eingeleitet, offiziell wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Renovierung des Fed-Hauptsitzes, inoffiziell jedoch klar im Kontext des Konflikts um ausbleibende Zinssenkungen zu sehen. Dieser beispiellose Vorgang schürt Zweifel an der Unabhängigkeit der Federal Reserve und erhöht das Risiko abrupter, politisch motivierter Kurswechsel in der Geldpolitik.

Parallel dazu ist die geopolitische Lage angespannt geblieben: Die anhaltende Konfrontation zwischen den USA und Iran, inklusive weiterer Truppenbewegungen im Nahen Osten, bleibt ein zentraler Risikofaktor – mit der Option, Ölpreise nach oben zu treiben, Gold zu stützen und kurzfristig Dollar sowie USAktien als „Krisenprofiteure“ zu positionieren, sollte es zu einer Eskalation kommen.

Auf der Makroseite zeichneten die jüngsten Daten ein gemischtes Bild: In der Eurozone stabilisierte sich die Inflation nahe 2 %, während die USArbeitsmarktzahlen mit schwachen ADPDaten und enttäuschenden Non-FarmPayrollsauf eine nachlassende Dynamik hindeuteten. Zugleich versprühten einzelne Branchenpunkte Zuversicht: TSMC meldete einen Gewinnsprung von rund 35 % im vierten Quartal und einen neuen Rekordprofit, getragen von anhaltend hoher Nachfrage nach AI-Chips – High-PerformanceComputing machte mehr als die Hälfte des Umsatzes aus. Das unterstreicht, dass der strukturelle AIBoom obwohl taktisch überkauft wirkend intakt bleibt.

 

Ausblick

Montag: Ruhiger Start – Blick auf China und Eurozone

Der Wochenauftakt erfolgt an den USBörsen aufgrund des Martin-Luther-King-Feiertags ohne regulären Handel, was die Liquidität an den globalen Märkten dämpfen dürfte. 

Für die Eurozone steht am späten Vormittag der DezemberCPI an, mit einer Konsensprognose von 2,0 % nach 2,1 %. Bleibt die Inflation nahe dem Ziel, könnte dies die Spekulationen auf erste EZBLockerungsschritte im weiteren Jahresverlauf stützen, ohne aber kurzfristig einen Kurswechsel zu erzwingen. In einem Umfeld dünner USLiquidität dürften FXund Anleihemärkte jede Überraschung beim CPI aber sensibel aufnehmen.

Mitte der Woche: UKInflation und TrumpRede als Volatilitätshebel

Zur Wochenmitte rückt Großbritannien mit seinen DezemberInflationsdaten in den Fokus. Ein Jahreswert um 3,2 % würde den disinflationären Trend zwar bestätigen, aber noch nicht ausreichend sein, um die Bank of England rasch in den Lockerungsmodus zu zwingen. Das Pfund könnte daher zwischen Wachstumsängsten und langsam nachlassendem Preisdruck schwanken.

Deutlich mehr Marktrisiko birgt am Mittwoch die angesetzte Rede von Präsident Trump. Nach der bereits eskalierten Auseinandersetzung mit der FedSpitze sowie den Spannungen im Nahen Osten besteht ein hohes Risiko, dass Trump entweder den Druck auf Powell weiter erhöht oder mit schärferen Tönen gegenüber Iran oder auch Handelspartnern wie China und der EU nachlegt. Beides könnte kurzfristig Risikoaversion auslösen – mit potenziell höheren Risikoaufschlägen bei Staatsanleihen, stärkerer Nachfrage nach Gold und einer schwankungsanfälligen Wall Street am Donnerstag, wenn der USHandel voll zurückkehrt.

Donnerstag: USWachstum, Arbeitsmarkt und Kerninflation im Fokus

Der Donnerstag wird zum makroökonomischen Schwerpunkt der Woche. Mit dem USBIP für das dritte Quartal (QoQ) steht ein Wachstumswert um 4,3 % gegen eine vorherige Dynamik von 3,8 % im Kalender. Eine Bestätigung dieses kräftigen Wachstums würde zeigen, dass die USWirtschaft trotz höherer Zinsen bislang erstaunlich robust bleibt, was die These einer „weichen Landung“ stützt.

Gleichzeitig kommen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die zuletzt bei 198.000 lagen. Bleibt dieser Bereich stabil, passt das in das Bild eines noch intakten Arbeitsmarkts mit zwar nachlassender Dynamik, aber ohne rezessive Brüche. Entscheidend für die Fed-Perspektive wird jedoch der CorePCEPreisindex (MoM und YoY): Werte um 0,2 % im Monatsvergleich und 2,8 % im Jahresvergleich wären kompatibel mit einer langsam zum Ziel zurückkehrenden Inflation. Jede Überraschung nach oben könnte jedoch die Markterwartung an den Timingpfad von Zinssenkungen verschieben – besonders brisant vor dem Hintergrund des politischen Drucks auf Powell.

Freitag: BoJ-Entscheidung und globale PMI-Taktung

Zum Wochenschluss richtet sich der Blick früh nach Japan: Die BoJZinsentscheidung bei einem Leitzins von 0,75 % ist zwar weitgehend erwartet, aber die Kommunikation zur YenSchwäche und zu möglichen weiteren Anpassungen der Zinsstrukturkurven-Kontrolle bleibt ein potenzieller Katalysator für USD/JPY und Nikkei. Verbale Interventionen der vergangenen Wochen haben bereits gezeigt, dass Tokio bereit ist, entschiedener gegen übermäßige Abwertungen vorzugehen.

Am Nachmittag liefern die S&PGlobalPMIs für Dienstleistungen und verarbeitendes Gewerbe in den USA ein frisches Stimmungsbild. Werte im Bereich leicht über 50 würden ein moderates Wachstumsszenario bestätigen und könnten nach den harten Daten zu BIP, PCE und JoblessClaims für eine Einordnung sorgen: Entweder als Bestätigung einer robusten, aber abkühlenden Wirtschaft – oder als erstes Warnsignal, falls beide Indikatoren unverhofft unter die Expansionsschwelle rutschen.

Unternehmensseite: Schwergewichtige Earnings als Stimmungstest

Die Berichtssaison kommt in der Woche richtig in Fahrt – und zwar mit Schwergewichten, die quer durch Sektoren laufen. Am Montag bleibt es wegen des USFeiertags ruhig, doch ab Dienstag zieht das Tempo deutlich an:

• Dienstag: Netflix und 3M öffnen die Bücher. Netflix gibt Einblick in Abonnentenwachstum, Werbeumsätze und ContentKosten – ein Gradmesser für Konsumlaune und StreamingWettbewerb. 3M steht als Industriekonglomerat für die Breite der globalen Nachfrage in Industrie, Bau und Konsum.

• Mittwoch: Johnson & Johnson und Halliburton folgen. J&J liefert Signale aus Pharma, Medizintechnik und Konsumgütern, während Halliburton als wichtiger Dienstleister im Energiesektor direkt von der Ölpreis- und Investitionsdynamik der Branche abhängt.

• Donnerstag: Der dichteste Tag mit P&G, GE Aerospace, LVMH, Intel und KLA Corp. P&G gibt Aufschluss über Preissetzungsmacht im Konsum, GE Aerospace über LuftfahrtZyklus und Verteidigung, LVMH über Luxusnachfrage und ChinaExposure. Besonders spannend für den Tech-Sektor bleiben Intel und KLA: Intel als politisch und strategisch wichtiger Player der USHalbleiterindustrie, KLA als Ausrüster ein Frühindikator für Investitionsbereitschaft im ChipÖkosystem.

In Kombination mit den starken TSMCZahlen der Vorwoche stellt diese EarningsCluster einen wichtigen Test dafür dar, ob die KIStory die hohen Bewertungen im Tech und Halbleitersegment weiter trägt – oder ob erste Ermüdungserscheinungen auftreten.

Fazit

Die Woche vom 19. bis 23. Januar 2026 verbindet politisches Risiko (PowellErmittlung, TrumpRede, Nahost), geldpolitische Weichenstellungen (PCE, BIP, BoJSignalwirkung) und einen dichten EarningsKalender zu einem Umfeld, in dem Stimmungsumschwünge schnell und heftig ausfallen können. Während der strukturelle Rückenwind für Tech und KI – sichtbar an TSMC, OpenAI/SB Energy und dem Ausbau der Infrastruktur – intakt bleibt, sind kurzfriste Rückschläge durch Politikschocks oder Inflationsüberraschungen jederzeit möglich. Für aktive Anleger spricht vieles für ein selektives Vorgehen: Fokus auf Qualitätswerte in Tech, Energie und Konsum, kombiniert mit einem wachsamen Blick auf die politischen Schlagzeilen und die Kerninflationsdaten in der zweiten Wochenhälfte.engineering+3

Die Börsenwoche vom 19. bis 23. Januar 2026 steht ganz im Zeichen politischer Spannungen, wichtiger Inflations- und Wachstumsdaten sowie eines dichten Earnings-Kalenders im US-BlueChip- und Tech-Segment. Während der Montag wegen des US-Feiertags (Martin-Luther-King-Day) handelsseitig ruhiger verläuft, dürfte die Richtung der Woche vor allem durch neue Signale zur Fed-Unabhängigkeit, zur Lage der US-Konjunktur und durch große Unternehmenszahlen bestimmt werden.

Rückblick: Hohe Politik, weicher Arbeitsmarkt, starke Chips

In der abgelaufenen Woche haben sich die Belastungsfaktoren für die Märkte klar verschoben – weg von rein konjunkturellen Themen hin zu politischen Risiken und Notenbankvertrauen. Das USJustizministerium hat unter Präsident Trump eine strafrechtliche Untersuchung gegen Fed-Chef Jerome Powell eingeleitet, offiziell wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Renovierung des Fed-Hauptsitzes, inoffiziell jedoch klar im Kontext des Konflikts um ausbleibende Zinssenkungen zu sehen. Dieser beispiellose Vorgang schürt Zweifel an der Unabhängigkeit der Federal Reserve und erhöht das Risiko abrupter, politisch motivierter Kurswechsel in der Geldpolitik.

Parallel dazu ist die geopolitische Lage angespannt geblieben: Die anhaltende Konfrontation zwischen den USA und Iran, inklusive weiterer Truppenbewegungen im Nahen Osten, bleibt ein zentraler Risikofaktor – mit der Option, Ölpreise nach oben zu treiben, Gold zu stützen und kurzfristig Dollar sowie USAktien als „Krisenprofiteure“ zu positionieren, sollte es zu einer Eskalation kommen.

Auf der Makroseite zeichneten die jüngsten Daten ein gemischtes Bild: In der Eurozone stabilisierte sich die Inflation nahe 2 %, während die USArbeitsmarktzahlen mit schwachen ADPDaten und enttäuschenden Non-FarmPayrollsauf eine nachlassende Dynamik hindeuteten. Zugleich versprühten einzelne Branchenpunkte Zuversicht: TSMC meldete einen Gewinnsprung von rund 35 % im vierten Quartal und einen neuen Rekordprofit, getragen von anhaltend hoher Nachfrage nach AI-Chips – High-PerformanceComputing machte mehr als die Hälfte des Umsatzes aus. Das unterstreicht, dass der strukturelle AIBoom obwohl taktisch überkauft wirkend intakt bleibt.

 

Ausblick

Montag: Ruhiger Start – Blick auf China und Eurozone

Der Wochenauftakt erfolgt an den USBörsen aufgrund des Martin-Luther-King-Feiertags ohne regulären Handel, was die Liquidität an den globalen Märkten dämpfen dürfte. 

Für die Eurozone steht am späten Vormittag der DezemberCPI an, mit einer Konsensprognose von 2,0 % nach 2,1 %. Bleibt die Inflation nahe dem Ziel, könnte dies die Spekulationen auf erste EZBLockerungsschritte im weiteren Jahresverlauf stützen, ohne aber kurzfristig einen Kurswechsel zu erzwingen. In einem Umfeld dünner USLiquidität dürften FXund Anleihemärkte jede Überraschung beim CPI aber sensibel aufnehmen.

Mitte der Woche: UKInflation und TrumpRede als Volatilitätshebel

Zur Wochenmitte rückt Großbritannien mit seinen DezemberInflationsdaten in den Fokus. Ein Jahreswert um 3,2 % würde den disinflationären Trend zwar bestätigen, aber noch nicht ausreichend sein, um die Bank of England rasch in den Lockerungsmodus zu zwingen. Das Pfund könnte daher zwischen Wachstumsängsten und langsam nachlassendem Preisdruck schwanken.

Deutlich mehr Marktrisiko birgt am Mittwoch die angesetzte Rede von Präsident Trump. Nach der bereits eskalierten Auseinandersetzung mit der FedSpitze sowie den Spannungen im Nahen Osten besteht ein hohes Risiko, dass Trump entweder den Druck auf Powell weiter erhöht oder mit schärferen Tönen gegenüber Iran oder auch Handelspartnern wie China und der EU nachlegt. Beides könnte kurzfristig Risikoaversion auslösen – mit potenziell höheren Risikoaufschlägen bei Staatsanleihen, stärkerer Nachfrage nach Gold und einer schwankungsanfälligen Wall Street am Donnerstag, wenn der USHandel voll zurückkehrt.

Donnerstag: USWachstum, Arbeitsmarkt und Kerninflation im Fokus

Der Donnerstag wird zum makroökonomischen Schwerpunkt der Woche. Mit dem USBIP für das dritte Quartal (QoQ) steht ein Wachstumswert um 4,3 % gegen eine vorherige Dynamik von 3,8 % im Kalender. Eine Bestätigung dieses kräftigen Wachstums würde zeigen, dass die USWirtschaft trotz höherer Zinsen bislang erstaunlich robust bleibt, was die These einer „weichen Landung“ stützt.

Gleichzeitig kommen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die zuletzt bei 198.000 lagen. Bleibt dieser Bereich stabil, passt das in das Bild eines noch intakten Arbeitsmarkts mit zwar nachlassender Dynamik, aber ohne rezessive Brüche. Entscheidend für die Fed-Perspektive wird jedoch der CorePCEPreisindex (MoM und YoY): Werte um 0,2 % im Monatsvergleich und 2,8 % im Jahresvergleich wären kompatibel mit einer langsam zum Ziel zurückkehrenden Inflation. Jede Überraschung nach oben könnte jedoch die Markterwartung an den Timingpfad von Zinssenkungen verschieben – besonders brisant vor dem Hintergrund des politischen Drucks auf Powell.

Freitag: BoJ-Entscheidung und globale PMI-Taktung

Zum Wochenschluss richtet sich der Blick früh nach Japan: Die BoJZinsentscheidung bei einem Leitzins von 0,75 % ist zwar weitgehend erwartet, aber die Kommunikation zur YenSchwäche und zu möglichen weiteren Anpassungen der Zinsstrukturkurven-Kontrolle bleibt ein potenzieller Katalysator für USD/JPY und Nikkei. Verbale Interventionen der vergangenen Wochen haben bereits gezeigt, dass Tokio bereit ist, entschiedener gegen übermäßige Abwertungen vorzugehen.

Am Nachmittag liefern die S&PGlobalPMIs für Dienstleistungen und verarbeitendes Gewerbe in den USA ein frisches Stimmungsbild. Werte im Bereich leicht über 50 würden ein moderates Wachstumsszenario bestätigen und könnten nach den harten Daten zu BIP, PCE und JoblessClaims für eine Einordnung sorgen: Entweder als Bestätigung einer robusten, aber abkühlenden Wirtschaft – oder als erstes Warnsignal, falls beide Indikatoren unverhofft unter die Expansionsschwelle rutschen.

Unternehmensseite: Schwergewichtige Earnings als Stimmungstest

Die Berichtssaison kommt in der Woche richtig in Fahrt – und zwar mit Schwergewichten, die quer durch Sektoren laufen. Am Montag bleibt es wegen des USFeiertags ruhig, doch ab Dienstag zieht das Tempo deutlich an:

• Dienstag: Netflix und 3M öffnen die Bücher. Netflix gibt Einblick in Abonnentenwachstum, Werbeumsätze und ContentKosten – ein Gradmesser für Konsumlaune und StreamingWettbewerb. 3M steht als Industriekonglomerat für die Breite der globalen Nachfrage in Industrie, Bau und Konsum.

• Mittwoch: Johnson & Johnson und Halliburton folgen. J&J liefert Signale aus Pharma, Medizintechnik und Konsumgütern, während Halliburton als wichtiger Dienstleister im Energiesektor direkt von der Ölpreis- und Investitionsdynamik der Branche abhängt.

• Donnerstag: Der dichteste Tag mit P&G, GE Aerospace, LVMH, Intel und KLA Corp. P&G gibt Aufschluss über Preissetzungsmacht im Konsum, GE Aerospace über LuftfahrtZyklus und Verteidigung, LVMH über Luxusnachfrage und ChinaExposure. Besonders spannend für den Tech-Sektor bleiben Intel und KLA: Intel als politisch und strategisch wichtiger Player der USHalbleiterindustrie, KLA als Ausrüster ein Frühindikator für Investitionsbereitschaft im ChipÖkosystem.

In Kombination mit den starken TSMCZahlen der Vorwoche stellt diese EarningsCluster einen wichtigen Test dafür dar, ob die KIStory die hohen Bewertungen im Tech und Halbleitersegment weiter trägt – oder ob erste Ermüdungserscheinungen auftreten.

Fazit

Die Woche vom 19. bis 23. Januar 2026 verbindet politisches Risiko (PowellErmittlung, TrumpRede, Nahost), geldpolitische Weichenstellungen (PCE, BIP, BoJSignalwirkung) und einen dichten EarningsKalender zu einem Umfeld, in dem Stimmungsumschwünge schnell und heftig ausfallen können. Während der strukturelle Rückenwind für Tech und KI – sichtbar an TSMC, OpenAI/SB Energy und dem Ausbau der Infrastruktur – intakt bleibt, sind kurzfriste Rückschläge durch Politikschocks oder Inflationsüberraschungen jederzeit möglich. Für aktive Anleger spricht vieles für ein selektives Vorgehen: Fokus auf Qualitätswerte in Tech, Energie und Konsum, kombiniert mit einem wachsamen Blick auf die politischen Schlagzeilen und die Kerninflationsdaten in der zweiten Wochenhälfte.engineering+3